Schwerpunkt

Hypnose

Durch das Richten fokussierter Aufmerksamkeit nach Innen wird Hypnose zur idealen Lernmöglichkeit bei Verhaltensveränderungen.

Was ist Hypnose?

Hypnose bzw. hypnotische Trance ist eine Form fokussierter Aufmerksamkeit, bei welcher KlientInnen ihre Aufmerksamkeit gezielt und durch den/die BehandlerIn angeleitet von außen nach innen, auf das eigene Selbsterleben richten.

Dabei wird der Körper wirksam tiefenentspannt (tiefe Atmung, Senkung der Herzfrequenz, des Blutdrucks und des Muskeltonus) und damit die kritische, rationale Denkweise gesenkt und gleichzeitig der Zugang zu unterbewussten Werten, Grundannahmen und Motiven erleichtert, die wir im Laufe unseres Lebens erlernen. Damit erhöht dieser Zustand der hypnotischen Trance die Bereitschaft für neue kreative Denk- und Lösungsansätze und gilt als idealer Lernzustand für Verhaltensveränderungen. Dabei werden stets eigene Ressourcen, Bewältigungsstrategien und Stärken genutzt, um Belastungen oder unerwünschte Verhaltensmuster neu zu beleuchten und einen Veränderungs- oder Lösungsansatz (wieder-)herzustellen.

Holzhütte am Waldrand, ein Weg führt in den Wald

Entgegen vielen Gerüchten ist Hypnose kein Schlaf und keine Form von Bewusstlosigkeit.

Anwendungsfelder

Die Anwendungsfelder der Klinischen Hypnose sind vielfältig und ihre Wirksamkeit wissenschaftlich belegt. Hier sind ein paar Praxisfelder:

  • Steigerung des Selbstbewusstseins, Selbstwertgefühls und der Selbstsicherheit
  • Hilfe bei Lösung von Lebenskrisen, Beziehungsproblemen und Blockaden
  • Hilfe bei Entscheidungsprozessen
  • Motivationsstärkung und Hilfe bei der Erreichung erwünschter Verhaltensänderungen
  • Stärkung der Entspannungsfähigkeit, Stressabbau und Steigerung der Stressresistenz
  • Hilfe im Umgang mit Belastungen
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit und Konzentration
  • Raucherentwöhnung
  • zur Unterstützung beim Abnehmen

Unterstützend in der Behandlung

Weiter wird Hypnose unterstützend in der Behandlung folgender Symptome angewandt:

  • Lernschwächen und Sprachprobleme (z. B. Stottern)
  • diverse Abhängigkeiten
  • Schlafstörungen
  • Essstörungen
  • Ängste, Phobien und Depressionen
  • psychosomatische Erkrankungen (z. B. Tinnitus)
  • chronische Schmerzzustände (z. B. Migräne)
  • Stärkung des Immunsystems und Unterstützung bei diversen medizinischen Therapien (z. B. Chemotherapie)